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kurzbeschreibung
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Schon am ersten Tag in Princeton macht sich John Forbes Nash Jr. 1947
mit überragendem Intellekt und mangelnder Sozialkompetenz bei seinen Kommilitonen
unbeliebt. Ein paar Jahre später hat es der skurrile Ausnahmemathematiker
zu einem Job am Elite-Forschungszentrum MIT gebracht. Doch trotz glücklicher
Ehe entwickeln sich Nashs Zwangsvorstellungen zu einer ausgewachsenen
Schizophrenie. Nach langem schmerzhaften Genesungsprozess und der Rückkehr
nach Princeton wird der oft belächelte Forscher 1994 mit dem Nobelpreis
geehrt. (moviedata)
meine meinung |
Eigentlich
muss ich ganz ehrlich sein. Mich hat die Story dieses Films in keinster
Weise interessiert. Die Geschichte des Mathematikgenies John Nash wäre
womöglich gänzlich an mir vorbei gegangen und wurde mir nur dadurch nahe
gebracht, weil ein Film darüber gedreht wurde.
Schon in der Schule hat mich Mathematik nicht im geringsten fasziniert,
um nicht zu sagen, es war eines der Fächer die ich am meisten verabscheute.
Zwar bewundere ich die Leute, die mit diesem Thema was anfangen können,
doch werde ich nie verstehen, wie man sein Leben mit der Liebe zu Ziffern
und Gleichungen verschwenden kann.
Vielleicht war dies auch eine schlechte Vorraussetzung für A beautiful
Mind. So muss ich zugeben, dass dies ein guter Film geworden ist,
aber einer, der mir persönlich nicht gefallen hat.
So ist es mir auch ein Rätsel, wie man auf die Idee kommt, das Leben von
John Nash zu verfilmen. Man möge mir diese Einstellung verzeihen, denn
bestimmt gibt es einige, die diesem Thema etwas abgewinnen können. Ein
klein wenig habe ich den Eindruck, der Film wurde gemacht, weil Hollywood
eine Schwäche für solche "genialen" Personen mit einem gewissen Handikap
hat. Als Beispiel kommt mir hierzu Rain Man in den Sinn.
Gerade durch mein fehlendes Mathematikverständnis war es für mich schwierig
zu begreifen, warum dieser Nash so etwas besonderes sein soll. Dies wird
meiner Meinung nach zu wenig beleuchtet. Was hat dieser Typ denn so geniales
vollbracht, wofür er mit dem Nobelpreis belohnt wurde? Gut, es wurde am
Rande erwähnt, aber wenn ich eine Verfilmung zu einer wahren Geschichte
sehe, dann würden mich solche Dinge einfach mehr interessieren.
Stattdessen geht es hier eher um die Person Nash. Darüber, dass er aufgrund
seiner Besessenheit zu Zahlen ein völlig lebensfremder Mensch ist. Im
weiteren erfahren wir, was der Preis für all diese Genialität ist, denn
Nash wird verrückt.
So kann er sich letztendlich wohl glücklich schätzen, dass er eine Frau
fürs Leben gefunden hat, eine Frau, die trotz all seiner Schwächen immer
zu ihm gehalten hat. Und der er es wohl auch zu verdanken hat, dass er
es am Ende doch so weit gebracht hat. Eigentlich sollte man nicht so viel
über den Film verraten, aber nachdem es sich um eine wahre Geschichte
handelt, werden einige wohl wissen, was mit Nash passiert ist. Trotzdem
möchte ich hier meine Gedanken zur Handlung beenden.
Auch wenn mich die Story sehr wenig interessiert hat, das größte Lob an
diesem Werk gebührt wohl den Hauptdarstellern.
Denn Russel Crowe spielt zweifellos fantastisch. Und man fragt sich, warum
er eigentlich für Gladiator den
Oscar bekommen hat? Waren seine Leistungen in Insider
bzw. A Beautiful Mind doch um einiges überzeugender.
Jennifer Connelly kenne ich schon seit ihrer Rolle als junge Deborah in
Sergio Leone's Meisterwerk "Once upon a time in America". Jetzt
endlich konnte sie beweisen, welch gute Schauspielerin sie doch ist und
wurde dafür auch gleich mit einem Oscar belohnt.
Was gibt es noch positives zu sagen? Ich fand den Film aus optischer Sicht
fantastisch. Und diese Lob gebührt in diesem Fall Kameramann Roger Deakins.
Auch hier hat er einmal mehr bewiesen, dass er zu den ganz Großen gehört.
Dass uns Komponist James Horner nicht enttäuscht war mir von vorne herein
klar. Und so passt sein Score sehr gut zu den Geschehnissen des Films.
Vielleicht können viele meine Meinung zu diesem Film nicht verstehen.
Um es aber nochmal deutlich zu machen, dies IST ein guter Film, nur hat
mich die Story leider nicht interessiert. Und sie hat mich auch recht
wenig gerührt. Und dies nicht einmal am Ende, als der Regisseur versucht
kräftig auf die Tränendrüse zu drücken.
Und deshalb kann ich auch die vergebenen Oscars nicht verstehen. War dies
wirklich der "beste" Film? Hier kommt von meiner Seite natürlich ein eindeutiges
NEIN. Auch den Regie-Oscar hätte ich keinesfalls an Ron Howard vergeben.
Auch wenn es schwierig ist, Filme zu vergleichen, aber mehr verdient hätte
die Auszeichnung dann schon eher Peter Jackson. Der es mit Lord
of the Rings geschafft hat, einen Roman zu verfilmen, der bisher
als "unverfilmbar" galt.
Aber genug damit - ich möchte nicht vom Thema abweichen. Es ist abschließend
also sehr schwierig eine Empfehlung auszusprechen. Es gibt schon einige
Gründe, warum man diesen Film gesehen haben sollte. Natürlich wenn man
etwas über das Leben eines Mathematikgenies erfahren möchte. Oder wenn
man selbst beurteilen will, ob die Oscars gerecht vergeben wurden. Oder,
weil man sich einfach von der grandiosen Leistung von Russel Crowe überzeugen
will. Letztendlich sollte man diesen Film einmal gesehen haben.
dvd | code 2
Machen wir es kurz. Diese DVD ist perfekt. Wem der Film gefallen hat,
der kann sich ohne Bedenken diese Scheibe ins Regal stellen. Nun ja, vorher
sollte man sie vielleicht einmal in den Player einlegen! Dann wird man
feststellen, wie wunderbar die Bildqualität doch ist und wie fantastisch
Roger Deakins ausgezeichnete Kameraarbeit auf den heimischen Fernseher
übertragen wird.
Natürlich bietet dieses Genre keine Grundlagen für ein Effektfeuerwerk
beim Ton. Doch das ist auch gar nicht notwending. Hier kommt es eher auf
die perfekte Abmischung der Stimmen an. Und dies ist zusammen mit der
Wiedergabe der sehr guten Musik perfekt gelungen.
Über die Extras kann ich an dieser Stelle leider nichts berichten.
Denn leider hatte ich mir den Film nur aus der Videothek ausgeliehen.
Und auf der Verleihversion sind leider außer einem Audiokommentar
keine Extras zu finden.
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Pictures
© Dreamworks.
24/08/02
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