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FILM-KUNST.COM DVD & FILM REVIEWS // +05 |
FK °° |
| < back THE TALENTED MR. RIPLEY | | |||||||
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| kurzbeschreibung
| La Dolce Vita im Italien der 50er Jahre. Laute Jazzmusik, weite Strände und unbegrenzte Freiheit - das alles erscheint dem smarten aber mittellosen Ripley wie ein Traum. Er soll den Millionärssohn Dickie Greenleaf dazu überreden, Italien zu verlassen und in die USA zurückkehren. Doch das unbeschwerte Leben zusammen mit Dickie lässt Tom seinen Auftrag bald vergessen. Bald macht er Dickies Leben zu seinem eigenen, er möchte so sein wie er. Als die Situation eskaliert sieht Tom nur mehr einen teuflischen Ausweg... (Covertext) meine meinung | Nachdem ich den Roman von P. Highsmith gelesen hatte, war ich nach dem Kinobesuch doch erst einmal recht enttäuscht von diesem Film. Ich fragte mich, wie auch bei vielen anderen Literaturverfilmungen, warum muss eigentlich immer etwas weggelassen, oder noch schlimmer, etwas hinzugefügt werden, das nicht im Roman steht? Gut, mittlerweile habe ich versucht zu begreifen, dass man Buch und Film als zwei eigenständige Werke betrachten muss. Also, so gesehen ist "Der talentierte Mr. Ripley" doch ein ansehnlicher Film geworden. Und das liegt bestimmt nicht an der Darstellungskunst von Matt Damon. Ich mag diesen Typen einfach nicht! Seine Fans mögen mir das verzeihen, aber ich finde, er ist für diesen Film eine Fehlbesetzung. Mich hat er in der Rolle des "talentierten" Bösewichts jedenfalls nicht überzeugen können. Man nimmt ihm einfach nicht ab, dass er eigentlich ein ausgefuchster Gauner ist. Anders Jude Law und G. Paltrow. Sie passen wunderbar in die ganze Geschichte. Was beigeistert mich aber nun an diesem Film? Ganz einfach - sein "Flair". Das Dolce Vita des Italiens der 50er Jahre wurde einfach brilliant eingefangen. Die Schauplätze sind wunderbar gewählt. Denken wir nur an das kleine Dorf Montibella, die Szenen auf der Segeljacht, die verrauchten Jazzkeller, die wundervollen Bilder von Rom und am Ende das mysteriöse Venedig. Fabelhaft. Genau so stelle ich mir das Leben in der damaligen Zeit vor. Diese grandiose Optik ist wohl wieder einmal dem grossartigen Kameramann John Seale zu verdanken, der diesen Film überwiegend in fast "dreckigen" Brauntönen fotografierte. Auch die gute Musik von Gabriel Yared trägt dazu bei, dass aus diesem Film doch noch ein überzeugendes Werk wurde. dvd | code 2 Die Bildqualität dieser DVD ist sehr gut. Hier gibt es eigentlich keinen Anlass zur Kritik. Auch der Ton ist ordentlich abgemischt. Was ich allerdings sehr ärgerlich finde, ist die Tatsache, dass auf der Hülle wie auch im Menu beschrieben wird, die Originalfassung wäre in Dolby Digital 5.1. Dies ist leider nicht der Fall. Wie kann so ein Fehler passieren? Auch die nicht ausblendbaren Untertitel sind unschön! Neben einem Making Of-Bericht findet man erfreulicherweise auch einen Audiokommentar des Regisseurs. < top |