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 < back                                     SIGNS |
  info |

Länge: 106 Min.
Bildformat: 1,85:1, anamorph
Ton: Dolby Digital 5.1

Regie: M. Night Shyamalan
Kamera: Tak Fujimoto Musik: James N. Howard
Darsteller: Mel Gibson, Joaquin Phoenix
  oscars |

Nominiert für:

-



  zusammenfassung |

Film: B+
Kamera: A
Musik: A-

Bildqualität: B+
Ton: A-
Extras: -
   
  kurzbeschreibung |

Seit er vor sechs Monaten die Ehefrau durch einen Unfall verlor, zweifelt Graham Hess (Mel Gibson), Priester a.D. und Familienvater aus dem ländlichen Pennsylvania, an seinem Gott. Mysteriöse Linien und Kreise, die über Nacht auf Stadionbreite in sein Kornfeld radiert werden, geben dem Patriarch in der Identitätskrise nun den Rest. Unterstützt nur von seinem Bruder Merrill (Joaquin Phoenix) macht er sich daran, das Geheimnis in Eigenregie zu lüften. (moviedata)


meine meinung |

Signs ist die dritte Regiearbeit von M. Night Shyamalan. Sein erster Film The Sixth Sense wurde hochgelobt und war seinerzeit sogar für den Oscar als "Bester Film" nominiert. Das zweite Werk Unbreakable wurde meiner Meinung nach zu unrecht von vielen "zerrissen", denn dieser Film ist wahrlich nicht weniger genial wie Shyamalans Erstlingswerk. Leider wurde immer der Fehler gemacht, die beiden Filme miteinander zu vergleichen.

Nun aber zu Signs. Der Regiesseur hat sich diesmal nicht wieder Bruce Willis als Hauptdarsteller ausgesucht - diesmal übernimmt Mel Gibson diesen Part. An seiner Seite finden wir Joaquin Phoenix, vielen wahrscheinlich bekannt aus Gladiator. So viel sei gesagt, beide Schauspieler verrichten ihre Arbeit sehr überzeugend. Leider ist Signs - genau wie die beiden anderen Werke - ein Film über den man nicht allzu viel verraten darf. Denn die Spezialität des Regisseurs ist es, uns mit überraschenden Wendungen und vor allem mit einem unvorhersehbaren Ende zu begeistern. Jedes falsche Wort könnte also das Erlebnis trüben. Somit rate ich jedem - sollte er Signs noch nicht gesehen haben - keinerlei Reviews zu lesen. Es gibt meiner Meinung nach nichts schlimmeres, als den Schluss eines Filmes schon vorher zu kennen.


Leider erschwert dies die Möglichkeit über den Film zu diskutieren. Ein paar Informationen sollten aber erlaubt sein. Man kann den Film wohl aus zweierlei Sichten betrachten.

Zum einen ist es wohl eine Story über außerirdische Lebensformen, die unsere Erde "besuchen". Wer also an Mystery-Movies oder Serien wie Akte X seine Freude hatte, wird wohl auch hier nicht enttäuscht werden.
Oder man konzentriert sich auf den - meiner Meinung nach viel wichtigeren Teil der Handlung - nämlich dem inneren Konflikt von Mel Gibson. Dieser - ein ehemaliger Pfarrer - hat bei einem Unfall einen Menschen verloren und glaubt seitdem nicht mehr an Gott.
Im Laufe des Films wird sich herausstellen, was genau es damit aufsich hat und ob er es schafft, seinen Glauben wieder zu gewinnen.

Technisch gesehen ist Signs - und ich hätte es von Shyamalan nicht anders erwartet - perfekt geworden. Die Kameraarbeit von Tak Fujimoto (welcher schon für "Sixth Sense" verantwortlich war) ist brillant und überrascht mit einigen gekonnt komponierten Einstellungen. Auch alle anderen Finessen und Tricks, denen sich der Regisseur bedient sind fabelhaft. Beispielsweise in einer Szene, die sich im Keller abspielt, plötzlich das Licht ausgeht und die einzigen Lichtquellen zwei schwache Taschenlampen sind. Mit scheinbar solch einfachen Mitteln erreicht der Film eine unübertroffene Spannung.

Während des Films war ich eigentlich nicht sonderlich begeistert, aber gegen Ende, als sich vorher eher unwichtige Details zu einem sinnvollen Ganzen zusammenfügen, da wusste ich, dass ich einen guten Film gesehen hatte - und das M. Night Shyamalan zu einem der besten Regisseure unserer Tage zählt. Und auch, wenn das Thema von Signs eigentlich nicht unbedingt mein Fall ist (und ich mit einigen Kleinigkeiten nicht zufrieden war), so wurde ich auch bei diesem Werk keinesfalls enttäuscht. Letztendlich sollte man den Film jedenfalls gesehen haben.



dvd | code 2

Leider habe ich nur die Leihversion von Signs gesehen. Mit dem Bild kann man durchaus zufrieden sein, auch wenn man bestimmt mehr hätte rausholen können. Der Ton ist allerdings perfekt und spielt eine sehr wichtige Rolle für den Spannungsaufbau des Films. Schade für alle, die nicht über eine 5.1 Anlage verfügen.
Über die Extras kann ich leider nichts sagen, da auf der Verleihversion nicht einmal ein Trailer vorhanden war. Dies wird sich aber glücklicherweise bei der kommenden Kaufversion ändern.



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10/02/03