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 < back                                     STAR WARS - EPISODE II - ATTACK OF THE CLONES |
 

info |

Länge: 142 Min.
Bildformat: 2,35:1
Ton: Dolby Digital 5.1 EX,

Regie: George Lucas
Kamera: David Tattersal
Musik: John Williams
Darsteller: Ewan McGregor, Natalie Portman. Hayden Christensen

 

oscars |

Nominiert für:

-

 

zusammenfassung |

Film: A-
Kamera: B+
Musik: A

Bildqualität: A+
Ton: A
Extras: A

   
 

kurzbeschreibung |

Unter der besonnenen Leitung von Obi Wan-Kenobi (Ewan McGregor) entwickelt sich der Jugendliche Anakin (Hayden Christensen) zunehmend zu einem ernstzunehmenden Jedi, dem eigentlich nur die eigene Arroganz im Weg steht - und die verbotene Liebe zu Königin Amidala (Natalie Portman). Sie kommt zu einem jähen Ende, als die Jedis zu Beginn der Klonkriege gefordert sind. Doch die dunkle Seite streckt bereits ihre Fühler nach Anakin aus. Nach der eher zwiespältig aufgenommenen "Episode I" meldet sich Regisseur George Lucas mit einem atemberaubenden Abenteuerfilm, der visionäre Science Fiction und eine intime Liebesgeschichte verwebt, zurück. (moviedata)


meine meinung |

Nachdem George Lucas mit seiner Episode I weder Publikum noch Kritiker sonderlich begeistern konnte (wobei ich sagen muss, dass mir der Film bei jedem Ansehen besser gefällt), waren natürlich alle gespannt auf die Fortsetzung. Zu den interessierten Filmfans gehörte auch ich und somit sah ich mir Episode II - Attack of the Clones gleich im Kino an. Diesmal wartete ich also nicht erst auf die Veröffentlichung der DVD. Und was soll ich sagen? Ich war mehr als positiv überrascht. Denn Episode II ist ein sehr sehenswerter Film geworden.

Die Story ist meiner Meinung nach vollkommen gelungen. Sie bietet interessante Einblicke in die Zeit vor den uns schon bekannten Filmen und baut langsam aber sicher eindeutige Zusammenhänge auf, welche ich in Episode I vermisst hatte. Wir treffen also wieder auf mittlerweile alte Bekannte wie Obi Wan, Padmé Amidala und natürlich Anakin Skywalker. Und diese drei sind auch diesmal wieder die Hauptpersonen um die sich die ganze Geschichte dreht.
Der Film beginnt mit einem versuchten Attentat auf Amidala. Nachdem sie diesem Anschlag nur knapp entkommen konnte, entschließt man sich, ihr tatkräftige Unterstützung, also quasi Leibwächter zur Seite zu stellen. Und wie soll es auch anders sein, es sind der Jedi Obi Wan und sein Schüler Anakin. Dieser kann das Wiedersehen mit Padmé kaum noch erwarten. Jahrelang hat er sich auf dieses Zusammentreffen sehnsüchtig gefreut. Und als es dann endlich soweit ist, beginnt auch schon das Abenteuer. Und zwar das gleichermaßen das Abenteuer der Liebe wie auch das der Beschützung von Amidala, verbunden mit der Suche nach den Tätern ...
Viel mehr möchte ich auch gar nicht zur Geschichte erzählen ...

Leider konnte ich schon wieder in zahlreichen Foren und Reviews lesen, dass vielen die Liebesgeschichte auf die Nerven ging. Dazu kann ich nur anmerken, dass sie durchaus ihren Sinn hat. Denn ohne die Beziehung zwischen Padmé und Anakin wäre eine Fortsetzung ja quasi unmöglich. Und wenn ich ehrlich sein soll, fand ich diesen Teil des Films sehr schön umgesetzt. Nun ja, von den lächerlichen Dialogen einmal abgesehen. Außerdem werden diese Teile des Films immer wieder von spannenden und actionreichen Sequenzen abgelöst.

Kommen wir zum technischen Teil. Die Effekte sind wieder einmal fantastisch! Egal was wir auf der Leinwand zu sehen bekommen, alles ist perfekt gemacht. Vor allem die zahlreichen, verschiedenen Schauplätze wurden brillant umgesetzt und entführen uns in eine Welt, wie man sie vorher nicht zu Geschicht bekommen hat. Hier ein großes Lob an den Einfallsreichtum von Lucas und die spätere Umsetzung von seinen "Leuten". Was der gesamten Optik zugute kommt, ist wohl die Verwendung von Weichzeichnern, sowie der häufige Einsatz von Effekten wie Nebel oder Regen. Dies führt dazu, dass man sich kaum noch fragt, wo hier nun eigentlich getrickst wurde. Alles wirkt ziemlich echt. Soweit man bei einem Science Fiction Film natürlich von "echt" sprechen kann.

Zum Abschluss ein paar Worte zu den Schauspielern. Im Großen und Ganzen wurden sie sehr gut ausgewählt. Ewan McGregor spielt seinen Part recht überzeugend und man hat den Eindruck den späteren Alec Guinness vor sich zu haben.
Auch Natialie Portman konnte mich durchwegs überzeugen. Nicht nur, dass sie immer attraktiver wird, nein man kauft ihr die Rolle auch ab. Meiner Meinung nach ist sie die perfekte Amidala.
Einzig und allein Hayden Christensen als Anakin sehe ich als absolute Fehlbesetzung. Wie man ihn aussuchen konnte bleibt mir ein Rätsel. Denn Christensen kann einfach nicht spielen. Wie ich finde in keinem Teil des Films. Am schlimmsten fällt dies aber in den Liebesszenen auf. Während es Natalie Portman gelingt, trotz der blechernen Dialoge Gefühl in die Szenen zu bringen, so ist Hayden schlicht und einfach SCHLECHT und überfordert! Es sieht aus als würde er seinen Text von einem Teleprompter im Hintergrund ablesen. Doch dabei wäre sein Part durchaus interessant geworden. Wie er mit sich selbst zu kämpfen hat weil er Padmé liebt, was ihm eigentlich nicht gestattet ist. Auch die langsame Wandlung seines Inneren zur "dunklen Seite der Macht" ist klasse gemacht. Schade nur, dass es Christensen nicht schafft, diese ganzen emotionalen Wandlungen überzeugend darzustellen. Und während ich mich sehr darauf freue, Natalie Portman auch im nächsten Teil wieder zu sehen, so kann ich nur hoffen, dass Hayden vielleicht kurzfristig noch gegen einen "richtigen" Schauspieler austauscht wird. Denn selbst der digitale Joda konnte mich mehr überzeugen!


Aber trotz der miserablen Leistung von Hayden Christensen war ich von Episode II begeistert. Denn Lucas sind diesmal zwei wichtige Dinge gelungen. Er hat einen Film erschaffen, der perfekt unterhält und der fabelhaft auf den Fortgang der restlichen "Saga" zugeschnitten ist. Und so bleibt nur noch eines, auf das Jahr 2005 hoffen, wenn endlich der letze Teil in die Kinos kommt ... Ich bin jetzt schon mehr als gespannt.


dvd |

folgt





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Pictures © Lucasfilm, Fox.



29/05/02