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kurzbeschreibung
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Unter der besonnenen Leitung von Obi Wan-Kenobi (Ewan McGregor) entwickelt
sich der Jugendliche Anakin (Hayden Christensen) zunehmend zu einem ernstzunehmenden
Jedi, dem eigentlich nur die eigene Arroganz im Weg steht - und die verbotene
Liebe zu Königin Amidala (Natalie Portman). Sie kommt zu einem jähen Ende,
als die Jedis zu Beginn der Klonkriege gefordert sind. Doch die dunkle
Seite streckt bereits ihre Fühler nach Anakin aus. Nach der eher zwiespältig
aufgenommenen "Episode I" meldet sich Regisseur George Lucas mit einem
atemberaubenden Abenteuerfilm, der visionäre Science Fiction und eine
intime Liebesgeschichte verwebt, zurück. (moviedata)
meine meinung |
Nachdem
George Lucas mit seiner Episode I
weder Publikum noch Kritiker sonderlich begeistern konnte (wobei ich sagen
muss, dass mir der Film bei jedem Ansehen besser gefällt), waren natürlich
alle gespannt auf die Fortsetzung. Zu den interessierten Filmfans gehörte
auch ich und somit sah ich mir Episode II - Attack of the Clones
gleich im Kino an. Diesmal wartete ich also nicht erst auf die Veröffentlichung
der DVD. Und was soll ich sagen? Ich war mehr als positiv überrascht.
Denn Episode II ist ein sehr sehenswerter Film geworden.
Die Story ist meiner Meinung nach vollkommen gelungen. Sie bietet interessante
Einblicke in die Zeit vor den uns schon bekannten Filmen und baut langsam
aber sicher eindeutige Zusammenhänge auf, welche ich in Episode
I vermisst hatte. Wir treffen also wieder auf mittlerweile alte
Bekannte wie Obi Wan, Padmé Amidala und natürlich Anakin Skywalker. Und
diese drei sind auch diesmal wieder die Hauptpersonen um die sich die
ganze Geschichte dreht.
Der Film beginnt mit einem versuchten Attentat auf Amidala. Nachdem sie
diesem Anschlag nur knapp entkommen konnte, entschließt man sich, ihr
tatkräftige Unterstützung, also quasi Leibwächter zur Seite zu stellen.
Und wie soll es auch anders sein, es sind der Jedi Obi Wan und sein Schüler
Anakin. Dieser kann das Wiedersehen mit Padmé kaum noch erwarten. Jahrelang
hat er sich auf dieses Zusammentreffen sehnsüchtig gefreut. Und als es
dann endlich soweit ist, beginnt auch schon das Abenteuer. Und zwar das
gleichermaßen das Abenteuer der Liebe wie auch das der Beschützung von
Amidala, verbunden mit der Suche nach den Tätern ...
Viel mehr möchte ich auch gar nicht zur Geschichte erzählen ...
Leider konnte ich schon wieder in zahlreichen Foren und Reviews lesen,
dass vielen die Liebesgeschichte auf die Nerven ging. Dazu kann ich nur
anmerken, dass sie durchaus ihren Sinn hat. Denn ohne die Beziehung zwischen
Padmé und Anakin wäre eine Fortsetzung ja quasi unmöglich. Und wenn ich
ehrlich sein soll, fand ich diesen Teil des Films sehr schön umgesetzt.
Nun ja, von den lächerlichen Dialogen einmal abgesehen. Außerdem werden
diese Teile des Films immer wieder von spannenden und actionreichen Sequenzen
abgelöst.
Kommen wir zum technischen Teil. Die Effekte sind wieder einmal fantastisch!
Egal was wir auf der Leinwand zu sehen bekommen, alles ist perfekt gemacht.
Vor allem die zahlreichen, verschiedenen Schauplätze wurden brillant umgesetzt
und entführen uns in eine Welt, wie man sie vorher nicht zu Geschicht
bekommen hat. Hier ein großes Lob an den Einfallsreichtum von Lucas und
die spätere Umsetzung von seinen "Leuten". Was der gesamten
Optik zugute kommt, ist wohl die Verwendung von Weichzeichnern, sowie
der häufige Einsatz von Effekten wie Nebel oder Regen. Dies führt dazu,
dass man sich kaum noch fragt, wo hier nun eigentlich getrickst wurde.
Alles wirkt ziemlich echt. Soweit man bei einem Science Fiction Film natürlich
von "echt" sprechen kann.
Zum Abschluss ein paar Worte zu den Schauspielern. Im Großen und Ganzen
wurden sie sehr gut ausgewählt. Ewan McGregor spielt seinen Part recht
überzeugend und man hat den Eindruck den späteren Alec Guinness vor sich
zu haben.
Auch Natialie Portman konnte mich durchwegs überzeugen. Nicht nur, dass
sie immer attraktiver wird, nein man kauft ihr die Rolle auch ab. Meiner
Meinung nach ist sie die perfekte Amidala.
Einzig und allein Hayden Christensen als Anakin sehe ich als absolute
Fehlbesetzung. Wie man ihn aussuchen konnte bleibt mir ein Rätsel. Denn
Christensen kann einfach nicht spielen. Wie ich finde in keinem Teil des
Films. Am schlimmsten fällt dies aber in den Liebesszenen auf. Während
es Natalie Portman gelingt, trotz der blechernen Dialoge Gefühl in die
Szenen zu bringen, so ist Hayden schlicht und einfach SCHLECHT und überfordert!
Es sieht aus als würde er seinen Text von einem Teleprompter im Hintergrund
ablesen. Doch dabei wäre sein Part durchaus interessant geworden. Wie
er mit sich selbst zu kämpfen hat weil er Padmé liebt, was ihm eigentlich
nicht gestattet ist. Auch die langsame Wandlung seines Inneren zur "dunklen
Seite der Macht" ist klasse gemacht. Schade nur, dass es Christensen nicht
schafft, diese ganzen emotionalen Wandlungen überzeugend darzustellen.
Und während ich mich sehr darauf freue, Natalie Portman auch im nächsten
Teil wieder zu sehen, so kann ich nur hoffen, dass Hayden vielleicht kurzfristig
noch gegen einen "richtigen" Schauspieler austauscht wird. Denn
selbst der digitale Joda konnte mich mehr überzeugen!
Aber trotz der miserablen Leistung von Hayden Christensen war ich von
Episode II begeistert. Denn Lucas sind diesmal zwei wichtige Dinge
gelungen. Er hat einen Film erschaffen, der perfekt unterhält und der
fabelhaft auf den Fortgang der restlichen "Saga" zugeschnitten ist. Und
so bleibt nur noch eines, auf das Jahr 2005 hoffen, wenn endlich der letze
Teil in die Kinos kommt ... Ich bin jetzt schon mehr als gespannt.
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folgt
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Pictures
© Lucasfilm, Fox.
29/05/02
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