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 < back                                      THE STRAIGHT STORY |
  info |

Länge: 107 Min.
Bildformat: 2,35:1, anamorph
Ton: Dolby Digital 5.1

Regie: David Lynch
Kamera: Freddie Francis
Musik: Angelo Badalamenti
Darsteller: Richard Farnsworth, Sissy Spacek
  oscars |

Nominierung für R. Farnsworth als Hauptdarsteller
  zusammenfassung |

Film: A
Kamera: A
Musik: B

Bildqualität: B+
Ton: B+
Extras: E
   
  kurzbeschreibung |

Der für seinen Eigensinn bekannte Alvin Straight hat sich in den Kopf gesetzt, seinen erkrankten Bruder Lyle, mit dem er seit zehn Jahren zerstritten ist, wiederzusehen, um sich endlich mit ihm auszusprechen. Da er kein Auto mehr fahren kann, beschließt er, den langen Weg von Iowa nach Wisconsin auf einer Rasenmähmaschine anzutreten. Auf seiner sechswöchigen Reise begegnen dem verschrobenen Alten ganz normale Menschen und komische Typen... (Covertext)


meine meinung |


Ich glaube, Filme von David Lynch muss man in die Katergorie "schwere Kost" einordnen. Damit meine ich, dass all seine Arbeiten nicht sonderlich zuggängig sind. Somit muss ich auch zugeben, kein besonders grosser Fan von Lynch zu sein. Gut, "Dune" finde ich schon recht gut, mit Filmen wie "Lost Highway" konnte ich leider überhaupt nichts anfangen. Hier stelle ich mir zu oft die Frage: "Bin ich zu dumm um dies zu begreifen oder möchte mich der Regisseur einfach nur zum Narren halten?"

Umso mehr war ich von "The Straight Story" überrascht. Dieser Film ist ganz und gar nicht mit David Lynchs vorherigen Werken zu vergleichen. Dieser Film ist einfach brilliant. Und das liegt grösstenteils an der fantastischen Leistung von Richard Farnsworth. Dieser spielt den schrulligen Alvin Straight so überzeugend, dass ich ihm ohne weiteres den Oscar für seine Darstellung gegönnt hätte. Leider ist Farnsworth mittlerweile verstorben. Aufgrund eines schweren Krebsleidens erschoss er sich im Oktober 2000 in seiner Wahlheimat Lincoln/New Mecixo. "The Straight Story" ist ein Road Movie der ganz anderen Art. Am auffälligsten ist wohl die übertriebene "Langsamkeit" des Films. Lynch versteht es hier perfekt, die Geschwindigkeit zu "zeigen", mit der Alvin auf seinem Rasenmäher unterwegs ist. Die gesamte "Reise" wird in wunderschönen Bildern eingefangen. Die Gefühle, die man währenddessen als Zuschauer empfindet sind verschieden. Zum einen leidet man regelrecht mit Alvins Problemen, die er hier zu überwinden hat. Zum anderen sind diese so wunderbar komisch, dass man sich wünscht diese Reise ginge niemals zu Ende.

Während seiner Fahrt begegnet der alte Mann unterschiedlichen Personen. In fabelhaften Dialogen mit diesen Menschen erfährt man hierbei auch stückchenweise Informationen über Alvins Leben. Und dies ist alles ist so wunderbar miteinander verknüpft. Mehr sollte an dieser Stelle nicht erzählt werden, um allen, die dieses Meisterwerk noch nicht gesehen haben, nicht die Freude zu nehmen. Man muss diesen Film selbst "erleben", muss sich mit Alvin Straight auf diese herrliche Reise durch Amerika und sein Leben begeben. Für mich ist "The Straight Story" ein willkommenes Beispiel für "Filmkunst". Ein Movie, das mit einfachsten Mitteln eine überaus liebenswerte Geschichte erzählt! Unbedingt ansehen!!



dvd | code 2

Die Qualität der DVD gibt keinen Anlass zu negativer Kritik. Bild und Ton sind vollkommen in Ordnung. Negativ sind leider die deutschen Zwangsuntertitel bei der englischsprachigen Version. Auch das Zusatzmaterial hätte etwas umfangreicher ausfallen können. Außer einem "Special" über den Hauptdarsteller ist nichts vorhanden.


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